28.09.2004

Meine lieben Mäuschen,

heute will ich euch erzählen, wie das war, als der Suni eingezogen ist.

Die Autofahrt hat dir auf jeden Fall zu lange gedauert, kleiner Suni, ab der Hälfte der Strecke kam immer wieder ein leises „mimimau“. Wir waren total aufgeregt und gespannt, wie dir dein neues Zuhause gefallen wird, aber es hat bestimmt ne Stunde gedauert, bis du dich getraut hast, mal gucken zu kommen. Und sobald wir dir etwas zu Nahe kamen, hast du dich gleich unterm Sofa versteckt… dabei wollten wir dir nur zeigen wo ein Fresschen und das Klo für dich ist. Wenn wir so getan haben, als kümmern wir uns nicht um dich, hast du angefangen mal bisschen rum zu schnuppern. Für die erste Nacht haben wir dir alles in die Küche geräumt, da hattest du es schön ruhig. Du warst ja auch so dolle kaputt und hast gaaaaanz lange geschlummert.

Am 2. Tag wurdest du schon mutiger, hast die Bälle mal ausprobiert und bist auch ab und zu auf die Couch gehopst, schließlich mußtest du auch da mal gucken. Am 3. Tag hast du die Treppe zum Schlafzimmer entdeckt, und bist immer ganz vorsichtig hoch und runter gelaufen. Das hast du so toll gemacht, ich war unendlich stolz auf dich. Dort oben hast du dann einen Stuhl als deinen Lieblingsplatz erkoren, immer wenn du deine Ruhe wolltest lagst du da drauf. Nach nicht mal einer Woche war das Eis endgültig gebrochen, du kamst schnurrend zu Mama ins Bett und hast fast jede Nacht in meiner Nähe geschlafen. Wenn es dir so richtig gut ging, hast du mit deinen Kuschelpfötchen auf meinem Bauch getretelt und hingebungsvoll geschnurrt. Ich kann bis heute nicht genug davon kriegen, dein weiches Fell zu streicheln und zu sehen, dass es dir gut dabei geht.

Bald gab es eine Phase in der du den ganzen Tag spielen wolltest, hast sogar den Ball apportiert. Wenn du den zu unseren Füßen und in die Schuhe gelegt hast, war das dein Zeichen, dass wir ihn weg kicken sollen, damit du ihn zurückholen kannst, das war so goldig. Wir haben uns so gefreut, eine so kluge Katze zu haben.

Suni als Kitten

Wenn du unsere Aufmerksamkeit mal nicht bekommen hast, in dem Moment wo du sie grad wolltest, hast du auch schon mal „Dummheiten“ gemacht, stimmts mein Kleener? Dann bist du immer an die Blümchen der Mama gesprungen (hast du das dem Pauli inzwischen auch beigebracht, oder kam er selbst auf die Idee????) und wenn ich dann zur Wasserspritzflasche gegriffen hab, wußtest du gleich, dass du was falsch gemacht hast und hast dich erstmal versteckt… kleiner Schlingel.

Und auch wenn du mir die Hände beim albern und toben total zerkratzt hast, weil du mal wieder übertrieben hattest, ich hätte dir nie böse sein können. Du hast mich mächtig um deine Pfötchen gewickelt.
Dein liebes Gesicht hat mich immer wieder fasziniert. Ich hatte/habe die schönste, liebste, kuscheligste und bezaubernste Miezekatze der Welt.

Deine Liegepositionen auf dem Sofa waren immer sooooo süß, dass ich ständig den Fotoapparat parat liegen hatte, um sie festzuhalten… und jetzt kann ich dir ein paar Bilder zeigen.

Guck

Und ich glaube du hast immer gemerkt, wie lieb ich dich habe… denn ich habe diese Liebe immer und immer wieder zurück bekommen. Danke!
Das gleiche gilt natürlich auch für meinen Lausbub Pauli!

Eure Mama