Lustiges

Eine Katze zu lieben heißt…

  • seinen PC nie mehr für sich allein zu haben
  • nie mehr Windowcolorbilder ohne Katzenfüße drin zu malen
  • die Fusselbürste gleich wegzuschmeißen… hat eh keinen Sinn mehr…
  • kaum noch zu schlafen, da mit der Maus gespielt werden muss oder Mensch muss Maus, die beim Spielen unter Schränke flog, wieder hervor holen
  • mit Katzenfußabdrücken auf allen Fliesen leben, da Katze bei jeder Gelegenheit einen Kontrollgang durch die Badewanne machen muss.
  • nix länger als 5 Minuten tun zu können da dann Katze kommt und schmusen will
  • zu lernen, mit einer Hand ein 800-Seiten-starkes gebundenes Buch zu halten, da man mit der anderen Hand seine Katze streichelt
  • ohne Probleme sein Wunschgewicht zu erreichen, weil man sowieso nie wieder ohne schlechtes Gewissen etwas essen kann, da man ständig von einem hungrigen Augenpaar dabei beobachtet wird
  • seiner Katze auch mit heruntergelassenen Hosen auf der Toilette einen Platz auf seinem Schoß anbieten zu können
  • nie wieder Geld für sich selbst auszugeben, da man das Taschengeld viel besser in Leckerchen und Katzenspielzeug investieren kann
  • seinem Kätzchen jeden Wunsch von den Augen abzulesen, auch wenn der eigene Partner dabei total vernachlässigt wird
  • die morgendliche Badezimmerbenutzung mit seinen Fellmonstern abzustimmen
  • einen Spielfilm nie wieder in voller Länge zu sehen, weil man mindestens 3 x aufsteht und mit einem Bändchen durch die Wohnung läuft
  • nie wieder etwas zu trinken, nachdem man es sich in seinem Lieblingssessel bequem gemacht hat, da das Kätzchen sofort auf den Schoß klettert und diesen erst nach mehrstündigem Schlaf wieder verlässt
  • im Bett akrobatische Verrenkungen vollbringen, damit beide Miezen es sich auf dem Kopfkissen gemütlich machen können
  • die Zähne zusammenbeißen und geduldig ertragen, wenn Frau Katz dir zum x-ten mal auf den Buckel springt und sich dort festkrallt, weil die Aussicht von da oben so schön ist
  • auf Duschen und Baden zu verzichten, weil dort die Wassernäpfe aufgestellt sind
  • sich in den kalten Hausflur stellen, weil die Katzendame dort so gerne abends Gassi geht
  • selbst im Bett zu frieren, damit die Bettdecke nur nicht den im Arm liegenden Kater erstickt
  • nur noch Gummibäume in der Wohnung aufzustellen, weil die Katzen sowieso alle anderen Pflanzen annagen
  • zu spät ins Büro zu kommen, weil die Katzen sooo traurig geguckt haben, dass man noch eine Extraschmusestunde einlegen musste
  • bei jeder Überstunde ein schlechtes Gewissen zu haben, weil die armen Tiere bald den Hungerstod sterben werden
  • bei offener Tür auf die Toilette zu gehen, weil die Katzen sowieso kurz danach anfangen, die Tür anzukratzen
  • bei geöffneten Jalousien versuchen zu schlafen, damit die Katzen jederzeit aus dem Fenster gucken können
  • im Bad immer kalte Füße zu kriegen, weil die Süßen auf den Teppich bzw. die Vorlagen Pipi machen
  • immer nur Plastikblumenübertöpfe zu kaufen, weil alle anderen schon nach einem Sturz kaputt sind
  • alles was man schön findet in den Schrank zu stellen und nicht auf den Schrank
  • mit ihm/ihr zum Fressnapf zu gehen und beim Fressen zuzuschauen, weil sie/er gerne dabei Gesellschaft hat…
  • ewig eine dreckige Fläche in der Küche zu haben, weil die Katzen das Futter gerne durch die Küche schleudern und man mit dem Putzen nicht mehr hinterher kommt
  • sich nicht mehr auf den Urlaub freuen, weil man dann ohne seine geliebten Samtpfoten sein muss
  • am laufenden Band Katzenhaare im Mund oder in den Augen zu haben
  • die tollsten Tiere der Welt um sich zu haben!!!
  • in finanziell schlechten Zeiten selbst von Margarinebrot und Leitungswasser zu leben, damit das Geld für Miezes Premiumfutter reicht
  • sich von seinem Freund zu trennen, weil er nach der Katze getreten hat
  • auf so manchen Besuch zu verzichten, weil der sich an den Haaren auf den Sitzmöbeln stört
  • Schere, Messer usw. nicht herumliegen lassen, weil die Pfotis sich verletzen könnten
  • keinen Schaukelstuhl zu kaufen
  • sich an die Bemerkung zu gewöhnen: findest du nicht, dass du es ziemlich übertreibst mit deinen Viechern…
  • sich nicht mehr vor Schnaken zu ekeln, denn das sind tolle Beutetiere für die Flauschbäuche
  • die eigene Tageszeitung mit dem Kater zu teilen, weil er sich immer dann mittendrauf legen muss, wenn man sie lesen will
  • nur noch Duschgels zu verwenden, deren Duft ER mag, damit er sich hinterher wieder wohl fühlt in SEINEM Badezimmer
  • wenn man nicht richtig einschlafen kann, wenn das steppende und schnurrende Monster nicht im Schlafzimmer ist
  • das Kompliment zu hören: alle Frauen sollten sich eine Katze halten, denn die haben dann das richtige Streicheln gelernt
  • nie mehr den eigenen Sitzplatz auf den Sofa frei zu wählen, ist schließlich gerade der Lieblingsplatz einer Katze
  • gesundes Sitzen, da die Katze lieber am Po vor der Lehne des Sofas oder eines Stuhles sitzt
  • bis ins hohe Alter gelenkig zu bleiben, weil Mensch ständig auf allen Vieren durch die Wohnung kraucht, um ‚verloren gegangenes‘ Spielzeug unterm Sofa, Bett usw. hervorzuholen
  • eine Reaktionszeit wie ein Spitzensportler zu haben, um die Schätzchen vor sich selbst und herunterfallenden Dingen zu schützen
  • sich ständig mitleidig belächeln zu lassen, weil man mehr von seinen Katzen spricht als vom Partner/Ehemann
  • Liebe pur
  • sich den ganzen Heimweg vom Fressnapf-Markt über das neue Spielzeug für die Miezen zu freuen und zu Hause nur mitleidig-gelangweilte Blicke von den Biestern zu ernten…
  • in Wanne oder Dusche immer einen Reservewaschlappen mitzunehmen weil einer immer geklaut wird!
  • sich nachts vorsichtig umdrehen und nicht die Katzen stören. Ist ja schon großzügig, wenn man überhaupt in deren Bett schlafen darf!
  • auf Zimmerpflanzen zu verzichten weil die ruck-zuck vernichtet sind…!!
  • jedesmal vor dem Baden die Wanne sauberzumachen, weil Katz sich täglich darin „badet“.
  • ein paar Mal am Tag den Schreibtisch abzuwischen, weil Katz mich unbedingt begrüßen muss, wenn sie von draußen kommt
  • wieder einmal Futterdosen wegwerfen bzw. ans Tierheim geben, weil Katz diese Sorte jetzt nicht mehr mag
  • einen Krampf im Bein zu haben, weil man sich jetzt unmöglich bewegen kann, weil Katz ja sonst aufwachen würde.
  • früh um 5 Uhr aufzustehen und Katz ins Schlafzimmer lassen, weil sie Terror vor der Schlafzimmertür macht
  • geduldig Deckel von Joghurt-Bechern zum Abschlecken hinzuhalten, weil Katz die so gerne ableckt
  • mit leeren Fensterbrettern zu leben, weil sonst Katz ja keinen Platz zum Rausschauen hat
  • fünf Mal nachschauen und rufen, weil Katz sich seit einer Stunde nicht mehr gemeldet hat
  • im Urlaub immer ein schlechtes Gewissen zu haben, weil man sie alleine gelassen hat
  • gerührt zu sein, weil sich die beiden so schön aneinander kuscheln
  • im Büro zu frieren, weil man sämtliche Türen offen lässt, damit Katz immer hin- und hergehen kann
  • ständig lange Röcke oder Hosen anzuziehen, weil es peinlich ist, immer die zerkratzten Beine zu zeigen, weil die Katzis bei ihren täglichen gegenseitigen Jagdübungen grundsätzlich die gemütlich auf dem Sofa ausgestreckten Beine als Start- und Landerampe benutzen
  • sich beim kleinsten Niesen wie eine hysterische Glucke aufzuführen, denn es könnte ja doch was Ernsteres sein
  • immer wieder bei „Nicht-Dosis“ zu betonen, dass die Lieblinge kein Kinderersatz sind sondern mit nichts und niemanden vergleichbar sind
  • seit 15 Jahren bei den eigenen Geburtstagen darauf zu verzichten, die gesamte Familie um sich zu haben, weil Schwägerin sowie Nichte und Neffe hochgradig allergisch gegen Katzenhaare sind
  • seit 15 Jahren selbst ständig zu Hause mit einer verstopften Nase rumzuhängen, weil man selbst (zum Glück nur) leicht allergisch auf Katzenhaare ist
  • ein sanftes Pfötchen zu spüren und ein bezauberndes Schnurren zu hören, genau immer dann, wenn man es am nötigsten braucht
  • jeden Tag in die schönsten Augen der Welt blicken zu dürfen
  • jeden Abend in freudiger Erwartung nach Hause zu gehen, weil man weiß, dass man erwartet wird
  • zu wissen, dass man das unterbezahlteste Dienstmädchen überhaupt ist (weil man ja schließlich auch noch dafür bezahlt) und dies mit einem zufriedenen Lächeln hinnimmt
  • zu wissen, dass auf der anderen Seite der Regenbogenbrücke jemand wartet
  • niemals alleine zu sein
  • nach so vielen Jahren mit dem Partner immer noch das gleiche Gesprächsthema zu haben, ohne dass es jemals langweilig wird
  • beim Duschen immer die Badezimmertür offen zu lassen, damit der Kater auch was zu gucken hat
  • nur noch Flusenpullover zu stricken, weil dauernd eine Katze im Knäuel hängen bleibt.
  • nie mehr staubwischen zu müssen, weil sie sich gegenseitig durch die Wohnung jagen und Bremsmanöver aufs Parkett legen.
  • dass man seine Stereoanlage wegwerfen kann, da sie so herrlich „singen“
  • dass man vor allem seinen Wecker wegschmeißen kann, weil sie dich pünktlich um 6 Uhr morgens aus dem Bett rauswerfen („HUNGER!!!“)
  • keine Decke mehr zu gebrauchen, weil sich gleich zwei Miezen auf einmal auf dem Bauch, bzw. Schoß breit machen
  • jeden Flecken im Bett zu teilen, wenn die Katzen sich breit macht, es gelassen hinzunehmen und zu rutschen, damit die Damen es auch ja schön bequem haben
  • gelegentliche Weckversuche zu ignorieren, bzw. die Hand baumeln zu lassen, damit Kitty ihr Köpfchen daran reiben kann oder auch verschwommen zu blinzeln, damit Kätzi ein wohltönendes Miau von sich gibt…
  • im Sommer auf geöffnete Fenster zu verzichten, weil sonst die Pfotis hinausgehen könnten
  • nicht böse sein, wenn sich morgens der 2. Hausschuh in der Küche befindet
  • auch am Wochenende um 6 Uhr aufzustehen, weil Kater um die Zeit eben sein Futter erwartet *gähn*
  • das Radio trotz Lieblingssong leise zu stellen, weil die Öhrchen so was nicht gerne hören
  • Dekoration auf Fensterbänken gar nicht erst hinzustellen, werden sowieso runtergefegt…
  • die halbe Welt verrückt zu machen, weil es das Lieblingsspielzeug (Propeller) nicht mehr zu kaufen gibt
  • zig teure Futtersorten auszuprobieren, obwohl Dosi vorher schon weiß, dass das Zeug garantiert nicht gefressen wird
  • es mit Stolz zu ertragen, wenn die Leute spöttisch auf die weißen Haare auf Deiner Garderobe blicken
  • sie stundenlang einfach nur zu beobachten
  • am liebsten über SIE zu reden
  • sie immer nur knuddeln zu können

(Verfasser unbekannt)


Bist Du ein Katzenfreund?

Du bist ein wahrer Katzenfreund wenn:

  • du morgens nach dem Aufstehen deine Katze zuerst fütterst und du danach erst die Kaffeemaschine anmachst
  • du dich von deiner Katze verabschiedest bevor du morgens aus dem Haus gehst, ihr einen schönen Tag wünschst und du deiner Katze sagst wann du wieder zuhause sein wirst
  • du dich Sonntags um 6:00 morgens, was für dich noch mitten in der Nacht ist, aufstehst um deine Katze zu füttern
  • du deine Katze zuerst von deinem Lieblingsjoghurt probieren lässt, bevor du es isst
  • du extra ein neues Schälchen Futter öffnest, weil deine Katze die andere Sorte nicht mag
  • du zu spät zur Arbeit kommst weil deine Katze die Strümpfe vom Wäscheständer geholt und damit gespielt hat und du die passenden Paare erst zusammen suchen musst
  • du deine Wohnung nach den Bedürfnissen deiner Katze aussuchst
  • du in einer neuen Wohnung genügend Platz für einen Kratzbaum lässt
  • du, als Blumenliebhaber, extra an die Lieblingsfenster deiner Katze keine Blumen stellst, damit sie sich auf das Fensterbrett setzen kann
  • du Rollos anstatt Gardinen kaufst, damit deine Katze aus dem Fenster schauen kann
  • du in der Wohnung ständig über Katzenspielzeug stolperst
  • du dich in der Nacht so gut wie nicht bewegst, damit deine Katze ungestört auf dir schlafen kann
  • du dich extra im Bett weiter runter legst, damit deine Katze auf deinem (ihrem?) Kopfkissen genug Platz hat
  • du nicht weiter am Computer arbeitest, weil deine Katze sich auf die Tastatur gelegt hat
  • du bemerkst, dass all deine selbstgeschossenen Bilder zu 80% deine Katze und zu 20% deine Katze und dich zeigen
  • du nachts mit deiner Katze auf Schnakenfang gehst
  • du deiner Katze zuliebe nur zweimal die Woche bei deinem Freund schläfst und es in Kauf nimmst das er sich deswegen vernachlässigt fühlt

So verhält sich ein Katzenfreund und ein Mensch der seine Katze über alles liebt.

Menschen die keine Katzen (Tiere) haben, halten ihn für verrückt und können sein Verhalten nicht verstehen.

Das stört den Katzenfreund überhaupt nicht, denn er liebt seine Katze mit all ihren Eigenarten Das spürt die Katze und gibt die Liebe die sie von ihrem Mensch bekommt auf ihre einzigartige kätzische Art zurück.

(Verfasser unbekannt)


Was ich nie wieder tun werde

Die Milch aus der Müslischale schlabbern, wenn mein Mensch kurz den Frühstückstisch alleine läßt, auch keine Sahne mehr von Kuchen, Eis oder Cappuccino.

Zwischen den Computerkabeln nach meiner Plüschmaus jagen und dabei ein paar Stecker rausziehen.

Papier aus dem Fax ziehen und zerfetzt unter dem Sofa verstecken.

Gästen in die Wade beißen, die nichts ahnend an unserem Eßtisch sitzen.

Nachts um drei Uhr den Anrufbeantworter aktivieren und meinem Dosi vorspielen, oder so lange auf die Fernbedienung springen, bis der Fernseher sich endlich einschaltet.

Ausgewürgte Haarbüschel in den guten Schuhen meines Menschen entsorgen.

So wild auf den Tisch springen, dass ich mit der Decke bis auf die andere Seite rutsche und dabei den ganzen Tisch abräume.

Die Klotür aufmachen, wenn ein Gast den Raum gerade für sich alleine haben will.

Das Fischfutter von der Oberfläche des Aquariums schlürfen.

Zu weit vorlehnen um aus der Badewanne zu trinken, hineinfallen, und dann direkt in die Kiste mit dem Klumpstreu stürmen. (Es hat EWIGKEITEN gedauert das Zeug aus meinem Fell zu kriegen!)

Im Bett meiner Menschen “Herde donnernder, wildgewordener Bestien die durch die Serengeti jagen” spielen, wenn sie versuchen zu schlafen.

Durch das Anschreien einer Dose Katzenfutter, wird sie sich nicht selbst öffnen!

Ich kann nicht durch geschlossene Fenster springen, um draußen Vögel zu fangen! – Wenn ich das vergesse und bei dem Versuch mit meinem Kopf gegen die Scheibe knalle und hinter das Sofa falle, werde ich nicht aufstehen und das ganze noch einmal zu versuchen.

Mich beschweren, dass mein Hintern nass ist und ich Durst habe, nachdem ich in meinem Wassernapf gesessen habe.

Meine Pfote in irgendeinen Behälter stecken, um zu sehen ob etwas darin ist. Und wenn ich es doch mache, werde ich nicht fauchen und kratzen, wenn mein Mensch mich rasieren muss um den Holzleim aus meinem Fell zu bekommen.

Wenn ich einen Kaktus beiße, beißt er zurück!

Wenn es regnet, regnet es an allen Seiten des Hauses. Es ist nicht nötig jede Tür zu überprüfen.

Wenn Menschen Dart spielen, werde ich nicht in die Luft springen und versuchen die Pfeile zu fangen.

Ich werde nicht wiederholt den Kopf meines Menschen attackieren, wenn er auf dem Wohnzimmerboden liegt und versucht Sit-Ups zu machen.

Auf der Tastatur herumlaufen, wenn mein Mensch wichtige bsfjdkfjlljjhsfnb…

Die Polizei ins Haus holen, indem ich den Telefonhörer herunter schmeiße und auf den Tasten herumlaufe.

Alle Kreaturen die im Haus Leben (Hamster), bleiben im Haus und alle wilden Kreaturen (Frösche und Regenwürmer) bleiben draußen. Ich darf keine Hamster befreien und dafür Frösche ins Aquarium umsiedeln.

Der Guppy mag das Leben im Wasser und es sollte ihm gestattet sein in seinem Glas zu bleiben.

Den ganzen Tag stinkig gegenüber meinem Menschen sein und um 2:00 Uhr morgens seine Nase küssen um ihm zu sagen, dass ich ihm vergeben habe und er mich jetzt streicheln kann.

Eine warme Salami-Pizza ist kein guter Platz für ein Mittagsschläfchen!

(Verfasser unbekannt)


Vorbereitung auf das Leben mit einer Katze

  • Spannen Sie eine Mausefalle und platzieren diese am Fußende Ihres Bettes, um sicherzustellen, dass sie zuschnappt, falls Sie die Zehen auch nur einen Zentimeter bewegen.
  • Bestreichen Sie Ihre besten Jacken mit Katzenhaaren. Auf hellen Jacken dunkle Haare und umgekehrt. Des Weiteren geben Sie ein paar Katzenhaare in Ihre erste Tasse Kaffee am Morgen.
  • Üben Sie, Ihr Hühnerfleisch in viele kleine Stücke zu schneiden, so dass eine stehlende Katze nicht gleich die ganze Brust nimmt.
  • Stürzen Sie einen Korb mit frischer Wäsche und verteilen Sie diese im Hausflur. Ihre Unterwäsche verteilen Sie im Wohnzimmer, da dies der Ort sein wird, wo die Katze sie ablegt.
  • Springen Sie aus dem Fernsehsessel kurz vor Ende ihres Lieblingsprogramms im TV und schreien Sie laut „Nein, nein – nicht das Kabel fressen!!“ und verpassen das Ende der Sendung.
  • Geben Sie Schokoladenpudding in eine Ecke des Teppichs im Wohnzimmer und unternehmen Sie keinen Reinigungsversuch bevor Sie abends von der Arbeit kommen.
  • Bearbeiten Sie die Oberfläche Ihres Tisches im Speisezimmer mit einem spezial-gehärtetem Messer. Sie wird auf jeden Fall diese Spuren zeigen nachdem die Katze bei Ihnen eingezogen ist.
  • Üben Sie, unter jeden Toilettendeckel und jede Waschmaschinenöffnung zu blicken.
  • Mit einer Gabel zerreißen Sie Toilettenpapier während Sie es aufhängen. Reißen Sie noch weitere Blättchen ab und verteilen Sie im Badezimmer.
  • Kaufen Sie eine gemischte Tüte Katzenspielzeug und stopfen den Inhalt unter den Kühlschrank. Üben Sie, um 2:00 Uhr aufzustehen und die Gegenstände mit einem Besenstiel dort hervorzuholen.
  • Nehmen Sie eine flauschige warme Wolldecke frisch aus dem Trockner und wickeln Sie um Ihren ganzen Körper. Dies ist genau das Gefühl welches Sie haben, wenn das Kitten auf Ihrem Arm einschläft.

(Verfasser unbekannt)


Benimm-Regeln für Katzen

Die meisten Katzen wissen einfach wie man sich richtig zu benehmen hat, da aber auch Samtpfote nie auslernt, hier ein paar Regeln, an die ihr euch halten solltet.

Hunger:

Fresse niemals aus Deiner eigenen Schüssel, wenn Du Essen vom Tisch klauen kannst.

Trinke niemals aus Deiner Wasserschüssel, wenn irgendwo ein Glas Wasser (oder besser noch, mit Milch) steht, aus dem Du trinken kannst.

Jammere niemals vor Hunger bevor die Leute das Futter aus dem Schrank nehmen. Schreie dann aber so, als ob Du seit Wochen nichts mehr zu fressen bekommen hättest.

Sobald das Futter in der Schüssel ist, sollte es erst mal ignoriert werden. Bevor Du Dich dann entschlossen hast zu fressen, verteile grundsätzlich die ersten drei bis vier Happen auf dem Boden vor der Fressnapfunterlage.

Gäste:

Setze eine überraschte und verletzte Mine auf, wenn Du beschimpft wirst, weil Du nach dem Essen auf dem Tisch zwischen dem Geschirr spazieren gehst. Der Ausdruck sollte besagen: “Aber wenn kein Besuch da ist, darf ich das doch auch!”

Wenn Du einen Schoß zum Sitzen aussuchst, achte immer darauf, dass dieser auch einen guten Kontrast zu Deiner Fellfarbe abgibt. Beispiel, eine weiße Katze sollte sich immer auf dunkle Schöße setzen.

Begleite Gäste immer auf die Toilette und beobachte, ob sie auch alles richtig machen.

Falls ein Gast sagen sollte, dass er Katzen liebe, behandle ihn mit hochmütigem Stolz, verhänge Deine Krallen in den Nylonstrümpfen (falls zutreffend), beiße ihn in den Fußknöchel oder wende eine Kombination der aufgeführten Möglichkeiten an.

Krieche grundsätzlich in die vom Gast mitgebrachten Taschen oder Aktenkoffer und durchwühle sie sorgfältig. Der Gast muss sich noch Wochen später über die darin hinterlassenen Haare freuen können.

Türen:

Toleriere keine geschlossenen Türen!

Um die Tür zu öffnen, kann man entweder daran kratzen oder dagegen schlagen. Sobald die Tür geöffnet wird, darf man selbstverständlich nicht durchgehen.

Nachdem Du befohlen hast, dass eine nach draußen führende Tür für geöffnet wird, stehe auf der Schwelle, halb innen und halb außen und fange an, über alles mögliche nachzudenken. Das ist vor allem dann sehr wichtig, wenn es draußen entweder sehr kalt oder sehr heiß ist und während der Schnaken-Hochsaison.

Handelt es sich um Terrassentüren, warte mit der Kratzaktion bis diese frisch geputzt sind. Dann warte, bis es regnet, gehe kurz raus um Luft zu schnappen und wenn die Pfoten dann schön matschig und nass sind, kannst Du anfangen, durch Kratzbewegungen gegen die Scheibe, formschöne Bilder und Muster darauf zu gestalten. Wenn Dein Mensch nach der Gestaltung der Terrassentür immer noch an Deiner künstlerischen Ader zweifelt, versuch es noch mal.

Waschtag:

Setzte Dich niemals in den Wäschekorb mit dreckiger Wäsche, warte bis alles sauber ist und vielleicht sogar noch warm vom Trockner. Dies ist sehr wichtig, vor allem bei Handtüchern.

Helfe stets beim Wäschezusammenlegen! Zeige es den Menschen, wenn sie es Deiner Meinung nach nicht richtig gemacht haben, indem Du die Wäsche durch die Gegend schleifst.

Sei immer beim Bettenmachen behilflich! Laken und Bettbezüge müssen angegriffen und gebissen werden, um sie gefügig zu machen.

Büroarbeiten:

Wenn Deine Menschen beim Briefe schreiben oder ähnlichem sind, setzte Dich immer auf die Papiere, auf denen die gerade schreiben. Wenn sie Dich herunterheben, beobachte sie mit trauriger Mine.

Pass gut auf, ob vielleicht mit Tinte geschrieben wird, sobald Du noch feuchte Tinte auf Papier siehst, setzte Dich darauf.

Nach dem zweiten Herunterheben musst Du anfangen, Kugelschreiber und Bleistifte vom Tisch zu werfen. Aber bitte einzeln!

Schreibmaschinen sollte der Mensch nicht alleine bedienen müssen. Setze Dich auf den Schoß Deines Menschen und versuche die Typen zu fangen. Wenn es an der Zeit ist, Papier zu zerbeißen, dann warte bis der Mensch ein perfekt getipptes Blatt aus der Maschine zieht.

Noch schöner sind Computer!

Warte bis das Telefon klingelt und der Mensch den Computer verlässt und spiele “Katzen auf der Tastatur”. Du wirst staunen, was Du alles auf dem Bildschirm sehen kannst.

Wenn jemand am Computer sitzt, rette ihn vor Verspannungen. Schleich Dich heran, streck Dich von hinten an die Lehne und zieh die Krallen einmal knackend ins Leder. Der Mensch springt auf, Du wirst beachtet und er ist vor Verspannungen bewahrt.

Übelkeit:

Tabuisieren wir es nicht länger. Übelkeit kommt halt doch des Öfteren vor. Wenn Du Dich übergeben musst, ist es wichtig, dass Du schnell machst, es sei denn, Du liegst schon im Bett! Ansonsten versuch schnell ins Bett zu kommen. Falls die Zeit nicht drängt, versuch einen Orientteppich zu erreichen, ein normaler Teppichboden tut es auch. Zumindest einen Sessel oder ein Sofa sollte man erreichen. Unbedingt zu vermeiden ist es, sich im Badezimmer, der Küche oder auf einem sonstigen kalten, gefliesten Boden zu übergeben. Ganz schlimm, wenn es einen auf dem Katzenklo erwischt!

Sieh in jedem Fall zu, dass Deine Pfütze die Größe eines nackten, menschlichen Fußes hat und dass Du es möglichst ungesehen erledigst.

Die perfekte Lösung der Platzfrage ist das Treffen der Tapete! Du musst nur dicht genug an die Wand kommen und ein bisschen Schwung holen.

Zusammenleben mit den Menschen:

Als allgemeine Regel gilt, dass man sich immer zu dem Menschen setzt, der beschäftigt ist und nicht zu dem, der im Moment nichts tut.

Liest einer Deiner Menschen ein Buch oder eine Zeitung, versuche immer, Dich darauf zu setzen, wenn das nicht möglich ist, setze Dich zwischen Buch und Gesicht.

Falls Dein Mensch strickt, setze sich ganz brav auf seinen Schoß. Vergiss aber nicht, ab und zu die Stricknadeln anzugreifen.

Wir Katzen wissen um die Wichtigkeit der Hygiene und verwenden einen großen Teil des Tages mit der akribischen Pflege unseres Fells. Unsere fast nackten Schutzbefohlenen jedoch, sind da arm dran! Ihre Zunge ist degeneriert und eignet sich nicht mehr zur Reinigung, so versuchen sie tapfer mit anderen Hilfsmitteln, wie künstlichen Zungen, auch Waschlappen genannt, unter der missbräuchlichen Verwendung von Wasser (das trinkt Katze doch höchstens) ihren nahezu haarlosen Körper sauber zu halten. Es ist unsere Aufgabe, sie dabei zu unterstützen und ihnen so unsere tiefempfundene Fürsorge zuteil werden zu lassen. Regelmäßiges Gesichtabschlecken ist also unumgänglich! Am einfachsten geht es, wenn sie schlafen, da halten sie meist still.

Denke immer daran Deinen Menschen ganz besonders aufmerksam zu begrüßen, wenn er mit gefüllten Einkaufstüten den ersten Schritt über die Türschwelle macht. Werfe Dich ihm direkt vor die Füße und sei fasziniert von der menschlichen Grazie bei dem verzweifelten Versuch, Dich nicht zu treten.

Denke daran, dass eine erfolgreiche Katze immer gut ausgeruht ist, schlafe deshalb fast den ganzen Tag, damit Du nachts um 3 Uhr fit bist, um auf dem Bett Bergsteigen oder Mäusefangen zu spielen.

(Verfasser unbekannt)


Menschen, artgerechte Haltung und Pflege

Nicht alle Katzen mögen Menschen, zugebener Maßen haben Menschen eigenartige Verhaltensweisen, die sich mit denen der Katzen gelegentlich nicht vereinbaren lassen. Haben Sie sich trotzdem für die Anschaffung eines Menschen entschieden, werden Sie eine Menge Freude an ihm haben, wenn Sie ihn behutsam an die Regeln des Zusammenlebens gewöhnen. Am besten gelingt das, wenn Sie auf ihn eingehen, aber dazu müssen Sie zunächst einiges über ihn wissen.

Im Gegensatz zu Ihnen ist Ihr Mensch tagaktiv und verschläft – zumindest im Sommer – die beste Tageszeit, die morgendliche Stunde vor Sonnenaufgang, in der wir Katzen jagen und gute Beute machen. Zur Zeit der Abenddämmerung ist der Mensch zwar in der Regel wach, vertrödelt diese Zeit aber meist vor dem Fernseher oder bei anderen unsinnigen Aktivitäten. Die geselligen Stunden um Mitternacht möchte Ihr Mensch schlafen und reagiert mitunter sehr ungehalten, wenn ein allzumunteres Spiel oder unsere rituellen Gesänge ihn dabei stören.

Am Tag jedoch, wo man so angenehm an einem sicheren Platz in der Sonne ruhen kann, wird ihr Mensch in hektische Aktivität verfallen, im Ernstfall sogar “arbeiten”, was uns Katzen, die wir für das Wohlbefinden unseres Menschen Sorge tragen, in Alarm versetzen sollte. Denn beim “Arbeiten” verausgabt sich unser Mensch gegen seine Natur und ohne Rücksicht auf seine revoltierenden Sinne in aufreibenden Stresssituationen, deren wirklichen Sinn er bei Nachfrage nicht einmal plausibel darlegen kann. Oft verfolgen ihn die Erlebnisse bis in sein Heim und er ist übellaunig und unkonzentriert. Er kann dann aggressiv reagieren und ist gegebenenfalls erst einmal sich selbst zu überlassen, bis er sich etwas beruhigt hat. Dann ist er meist wieder zugänglich und kann sanft an seine Pflichten erinnert werden.

Das Angenehme am Halten eines Menschen sind die servierten Mahlzeiten mit Futter unserer Wahl – er versteht unsere Wünsche nicht immer gleich, jedoch bringen ihn Kritik und stete Ermahnung schnell auf den richtigen Weg. Die Herausforderung besteht darin, uns verständlich zu machen.

Nur wenige Menschen beherrschen die geistige Kommunikation, die auf menschisch “Telepathie” genannt wird. Deshalb sind eindrucksvolle Gesten und die Gebärdensprache Kommunikationsmittel unserer Wahl. Sollte sich z.B. unsere Toilette einmal nicht in einwandfreiem Zustand befinden, so kann man das Geschäft ersatzweise auf dem kleinen Teppich im Bad erledigen und es mit dessen überstehenden Enden bedecken, wie es die Katzensitte gebietet. Doch Vorsicht ist geboten!

Das wird beim Menschen einen aggressiven Ausbruch hervorrufen – man muss immer wieder davor warnen, dass Menschen – wie wir – Raubtiere sind, nur eben wesentlich aggressiver und mitunter zu sinnlosen Gewalttaten fähig. Deshalb ist im Fall einer Zurechtweisung immer ein Sicherheitsabstand erforderlich, damit es nicht zu Übergriffen kommt. Wir müssen, um Unfälle zu vermeiden, unseren Menschen sehr gut einschätzen lernen.

Er geht aufrecht auf den Hinterbeinen, und da er in den seltensten Fällen die wichtigen Streck- und Dehnübungen beim Aufrichten aus der Ruhehaltung ausführt, klagt er oft über Schmerzen im Rücken, in den Gelenken und im Schulterbereich. Er ist relativ ungelenkig und steif in seinen Bewegungen. Seine Zähne und Krallen sind für die Jagd und die Verteidigung ungeeignet, er bedient sich aber diverser Hilfsmittel, wenn er sie zur Hand hat. Seine Instinkte sind verkümmert und sein Verhalten deshalb oft unangepasst. Er verständigt sich mit seinen Artgenossen durch lautliche Äußerungen und nennt dieses “Sprache”. Diese Form der Kommunikation ist sehr missverständlich und vielleicht sind die sozialen Bindungen der Menschen deshalb so instabil. Freundschaften und Partnerschaften sind oft nur von vorübergehender Dauer, und gehen oft in erbitterten Auseinandersetzungen auseinander. Zu diesen Zeiten ist der Mensch besonders launisch und aggressiv und vergisst sogar seine Pflichten gegenüber der ihn betreuenden Katze. Fütterungen bleiben aus und Toiletten bleiben oft tagelang ungereinigt.

Weibliche Menschen pflegen ein absurdes Ritual, das sie “Diät” nennen. Sie versagen sich dabei jede Form schmackhafter Nahrung und hungern sich oft an die Grenze ihrer Existenzfähigkeit. Leider übertragen sie diese Unsitte auch auf uns Katzen, und eine solche Heimstatt ist es gewiss wert, dass man sie wechselt. Der Glaube, durch eine “Diät” die Liebe und Anerkennung gewinnen zu können, nach der sie sich sehnen, wird um so stärker, je weniger dieses Ziel erreichbar ist. Wenigen Menschinnen gelingt es, meist nach langem Leidensweg und dauerhaften Gesundheitsschäden, die Absurdität dieser Vorgehensweise zu durchschauen und zu einem gesunden Essverhalten zurückzukehren.

Männliche Menschen neigen dazu, sich in unnötige Aktivitäten zu stürzen, die sie “Hobby” nennen; Sie sitzen vor dem “Computer” oder waschen den kaum verschmutzten Wagen.
Sie tun dies, um sich vor der Auseinandersetzung mit den weiblichen Menschen zu bewahren, die ihnen offensichtlich unangenehm ist, solange es sich nicht um den reinen Vorgang der Begattung handelt. Im Gegensatz zu den weiblichen Menschen haben einige Männer noch Reste einer Körperbehaarung und pflegen diese als “Bart” im Gesicht. Dies trägt erheblich zu ihrer Ästhetik bei. Denn Menschen sind bis auf wenige Körperzonen unbehaart und tragen ersatzweise Kleidung, die sie jedoch immer wieder umständlich wechseln müssen. Ohne diese Kleidung, die ihre empfindliche Haut schützt, könnten sie wohl nicht überleben. Vielleicht gilt es bei ihnen deshalb als äußerst verwerflich, sich unbekleidet zu zeigen.

Zu Hause allein allerdings beschleunigen sie den Verfall ihrer so empfindlichen nackten Haut, indem sie diese mit Wasser und schädlichen chemischen Substanzen auslaugen. Einige Menschen degenerieren ihre Haut durch übermäßigen Aufenthalt in der Sonne, die daraus resultierende braune Verfärbung nennen sie “attraktiv”, die entstehenden Runzeln jedoch fürchten sie wie die Pest und geben viel von ihrem Geld aus, um diese durch Cremes und Salben zu lindern.

Menschen möchten gemocht werden. Sie sehnen sich nach Liebe, Zuspruch und Bewunderung, und viele ihrer Anstrengung werden mit dieser Motivation unternommen, obgleich ihre Handlungen oft gerade die gegenteilige Intention vermuten lassen. Da wird gedroht und geprotzt und eindringlich das Revier verteidigt. Gerade wegen dieser emotionalen Zerrissenheit sind Menschen auf unsere Pflege angewiesen. Es ist immer wieder spannend zu erleben, wie sich der gestresste Mensch entspannt, wenn wir unseren Kehlkopfgesang anstimmen und die Wärme unseres Körpers mit ihm teilen. Wenn Sie erst einmal das Vertrauen ihres Menschen errungen haben, wird er oft ein umgänglicher Gefährte und lässt sich mitunter sogar willig führen. Dann verliert er viel von seiner Überheblichkeit, unter der er nicht zuletzt selbst erheblich leidet.

Denn trotz ihrer körperlichen Unzulänglichkeit und ihres degenerierten Verhaltens betrachten sich die Menschen als “Krone der Schöpfung”, bezeichnen ihre Mitgeschöpfe als “Tiere”, welche sie als nicht ebenbürtige Lebensform betrachten. Dem Gesetz nach werden Tiere als “Sache” geführt und besitzen nur insofern einen Wert, als das sie einem Menschen gehören, der ihren Wert nach dem Grad ihrer Degeneration belegen kann durch Vorlage eines “Stammbaumes”. Aber auch dann sind Tiere der Willkür ihrer Besitzer schutzlos ausgeliefert. Diese fatalen Fehleinschätzungen können nur resultieren aus der unzulänglichen Umsetzung des göttlichen Wortes in die verschiedenen Lautsprachen der Menschen. Sollten sie die innere Stimme oder den göttlichen Gesang des Universums doch einmal unvermittelt wahrnehmen, sind sie schnell völlig verstört und bedürfen nach Ansicht ihrer Mitmenschen der therapeutischen Behandlung. Deshalb ist eine sehr behutsame Heranführung an diesen Komplex erforderlich, damit unser Mensch nicht die Orientierung verliert und dem Aggressionsverhalten seiner Artgenossen zum Opfer fällt.

Deshalb ist es gut, dass schon viele Katzen Menschen adoptiert haben, und ihrem guten Einfluss ist es zu verdanken, dass von Katzen adoptierte Menschen sich nicht nur besser verstehen, jenseits der Irrtümer ihrer Lautsprache einen geistigen Konsens haben, der Ihnen ermöglicht mit einigen kurzen Stichworten (z.B. “auch ein Katzensklave?”) ein Zusammengehörigkeitsgefühl zu entwickeln, zu dem Sie sonst so spontan kaum fähig wären. Einige Menschen haben sich bereits in Gruppen, sogenannten “Vereinen”, organisiert, deren Zweck der Schutz der Katzen und die Wahrung unserer Interessen ist. Unter diesem Aspekt betrachtet, dient die Aufnahme eines Menschen sogar dem kätzischen Gemeinwohl.

Es ist nicht nur die Freude, unseren Menschen ausgelassen mit seinen Artgenossen herumtollen zu sehen, vor allem jenen, die auch unter kätzischer Obhut stehen, es ist auch der globale politische Aspekt, den wir nicht außer Acht lassen sollten. Millionen von Katzen setzen sich so ein, in allen wichtigen Positionen sorgen geschätzte und geachtete Katzen für den gesunden Katzenverstand, im weißen Haus in Washington ebenso wie in der Downing Street No. 10 in London. Wir sind stolz auf Katzen, die durch ihre Persönlichkeit und ihren Weitblick das Bild unserer Erde entscheidend mitbestimmen. So können auch Sie mit der liebevollen Führung Ihres Menschen dazu beitragen, dieser Welt etwas mehr Behaglichkeit zu verleihen.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Freude mit Ihrem Menschen und viel Geduld und Liebe bei seiner Erziehung.

Anouk, nach Diktat auf dem Schoß eingeschlafen.

(Verfasser unbekannt)

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